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#25 Do 14, Apr 2011 / 10:41
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Hallo, nach dem vielen weiß von "Euren Eiern" mal ein wenig Farbe. In diesem Jahr scheinen die Blauen, auch in anderen Regionen, ein wenig durcheinander. Meinen Blauen haben schon das xte Haus ausgeräumt und probieren es schon wieder aufs Neue.  Nun zur Elsterbande:  Die Elstern stören kleinere Vögel beim Nestbau.
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#26 Fr 15, Apr 2011 / 17:09
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Moin Birgit, Kokos.. das muss doch ein wenig pieksen, wird wohl als "Fundament" verarbeitet. Elstern gibt es hier sehr selten, eigentlich auch nur zur Brutsaison, ansonsten machen sie sich rar. Ist die Hütte unter dem Dach bewohnt? Oder ist das der Wespenkasten? Beim Anblick des "Friesenblauen" Kastens muss ich sofort an Schleswig-Holstein denken. Ich mag dieses Blau sehr. Wie weit bist du mit der Halbhöhle? Hat alles soweit funktioniert, wie du es dir gedacht hast? Zu deiner Frage, jepp, die Kästen mit Vorbau sind auch Selbstbaukästen (alte Holzreste haben sich dafür einfach aufgedrängt), Feldsperlinge haben den regelmäßig bewohnt. _______________ Liebe Grüße ... Ines
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#27 Mi 20, Apr 2011 / 08:17
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Hallo Ines, ich denke auch, dass Kokosflocken/Fäden als Gerüst dienen. Selbst die Meisen haben davon gezupft. Auf der schwarzen Hütte des Nachbarn wollte mein Amselpaar sein Zelt aufschlagen. Mein - deshalb, weil der Amselmann jeden Morgen u. Abend seine 5 Korinthen (auf Zuteilung) von mir fordert. Sobald ich das Badewasser draußen wechsle, läuft oder fliegt er auf mich zu. Wenn ich die 5 Korinthen verwehre, dann stellt er sich vor mich hin und tschiept. Nach der Elsterntortour versuchte das Paar auf einem schmalen Balken über unserer Kellertür zu bauen, alle Halme flogen ständig runter. Auch dort muss es einen Kampf gegeben haben. Auf dem Balken waren etliche Bluttropfen verteilt. Jetzt gibt es aber Hoffnung. Im alten ausrangierten Grauschnäpperhaus ist ein Nest fast fertig. Aus der recht engen Behausung kuckt ein Amselschwanz raus. Die Halbhöhle ist endgültig fertig und wartet. Heute Abend wird eine gelbe Magnolienblüte am Kasten aufblühen, dann mach ich ein Foto. Deine Kästen gefallen mir alle sehr gut, wo sind sie aufgehängt?
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#28 Mi 20, Apr 2011 / 17:54
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Moin Birgit, das ist eine schöne Geschichte mit deinem Amselfreund. Seid ihr so vertraut, dass er dir aus der Hand frisst, oder ist ihm das dann zu gewagt? Was macht er, wenn es weniger als 5 Korinthen sind? Gibt's dann Ärger? Jetzt wo die Tage schöner werden, versuche ich die Vögel an meine Anwesenheit auf dem Balkon zu gewöhnen. Die Zeisige haben es geschnackelt, dass ich ihnen nichts Böses will und kommen zum Trinken wenn ich still sitze. Hätte eigentlich gedacht, die Kohlis oder die Blauen würden den Anfang machen. Die halten sich dann aber doch lieber in halbwegs sicherer Entfernung im Walnussbaum auf. Sitze ich für ihre Verhältnisse zu lange auf dem Balkon, werde ich ausgeschimpft. Ja, die Wohnungssuche zur Brutzeit verläuft gelegentlich mit kleineren oder größeren Dramen/Schicksalen. Bekommt man die mehr oder weniger offensichtlichen Tragödien mit, die mit Nestbau oder der Brutzeit einhergehen, kann das schon ziemlich bedrücken. Mir zeriss es das Herz, als in Schleswig-Holstein das Rauchschwalbennest nach einer Woche Brut abstürzte. Das Gelege war komplett zerstört und das Schwalbenpaar hat sich noch zwei, drei Tage an der Absturzstelle aufgehalten. Sie hatten genau vor dem Fenster unter dem Dachgiebel gebrütet, zum Greifen nah. In S-H befinden sich auch die Nistkästen, wir haben sie beim Umzug hängen lassen. Nur den Blau-Weißen haben wir mitgenommen und ihn am Schuppen unserer jetzigen Vermieterin anbringen dürfen. Danke für dein Lob, ich war auch zufrieden mit dem Ergebnis und habe es kaum abwarten können die Kästen anzubringen. Dadurch, dass alle Kästen bewohnt wurden, war es offensichtlich wie akut der Wohnungsmangel fürs Federvieh war. Starenkasten und Spatzenmehrfamilienhaus hingen ca. 2 Meter auseinander und die Öffnungen zeigten nach Norden, bzw. Westen und wurden dennoch (zeitgleich) bewohnt. Halbhöhle und Höhlenkasten hingen ca. 5 Meter voneinander entfernt unter dem Verandadach. Blick nach Nord, bzw. Ost. Familie Bachstelze bewohnte die Halbhöhle und auch das war tragisch. 4 flügge Jungvögel konnte ich am Ausflugstag beobachten. Nummer 4 knallte beim Jungfernflug gegen den Dachbalken und verstarb in meinen Händen. Ich habe Rotz und Wasser geheult, genau wie bei den Schwalben. Die sind sogar ins Zimmer reingeflogen, während ich mich dort lesenderweise aufhielt und haben mich ohne Scheu beobachtet. Jetzt wo deine Halbhöhle fertig ist, steht bei dir ein neues Projekt an? Wie hast du das mit dem Plexiglas jetzt gemeistert? Hast du schon einmal ein Futterhaus gebaut? Ich bin am Grübeln ob ich das machen werde, denn Nistmöglichkeiten gibt es hier offensichtlich ausreichend. Ich drücke die Daumen, dass "deine" Amseln erfolgreich sind mit ihrer Brut. _______________ Liebe Grüße ... Ines
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#29 Mo 25, Apr 2011 / 15:38
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Hallo Ines, so nun noch ein Ostergruß, die Blüten wollten nicht so schnell aufblühen und ohne Vogel sah mir der Kasten doch zu leer auf dem Foto aus. Auch an Stefan, Steffen und Bodo ein Dankeschön für die praktikablen Tipps zur Plexiglasscheibe, alles ist danach gelungen.  Mit Kamera ausgestattet wird nun abgewartet. Mein Amselfreund bringt jetzt auch das Muttchen mit, wenn er Korinthen fordert. Sie mag keine Korinthen, bevorzugt dafür ein paar mit Olivenöl benetzte Haferflocken, die er wiederum aussondert. Beide sind das Paar, welches in dem zu kleinen alten Futterhaus brüten will. Keine Regenwürmer im Rasen zu finden, daher gibts meine Notration, solange noch keine Kleinen da sind. Die Erlenzeisige sind sehr kesse Vögel, man kann ihnen fast auf den Schwanz klopfen, ehe sie wegfliegen. Wo brüten diese eigentlich? Hab noch nie ein Nest von ihnen gesichtet. Ich hoffe, dass die jeweiligen Nachzügler bei Stefan und Steffen den Anschluss bekommen.
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#30 Mo 25, Apr 2011 / 15:56
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Hi Birgit, sieht gut aus, der Kasten!  Aber ob das Fenster da unten nicht vom Nest "zugebaut" wird? Aber wenn, macht das sicher nichts - durch das riesige "Tor" kommt bestimmt genug Licht für die Kamera in den Kasten hinein. Eben war ein Rotkehlchen auf meinem Balkon und hat auf dem Boden nach Krümeln gepickt, die von dem Erdnußspender heruntergefallen waren (an das hängende Futter ging es komischerweise nicht heran). Vielleicht sollte ich es auch einmal mit einer Halbhöhle versuchen. "Nur" Kohlmeisen wird ja auf Dauer auch langweilig... Stefan
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#31 Mo 25, Apr 2011 / 16:25
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Hallo Birgit, sieht super aus der Kasten! Hochachtung! Wenn ich solche Kästen baue schustere ich die immer so Pi*Daumen zusammen... Eine Halbhöhle habe ich auch vor 3 Wochen schnell Sonntag Nachmittag gebaut. Aber die Hausrotschwänze haben sich gegen mich verschworen und waren seitdem nicht mehr in der Nähe des Hauses bzw. der Halbhöhle zu sehen. Heute habe ich seit vielen Jahren mal wieder einen Gartenrotschwanz im Garten erspäht bzw. er hat in den Kohlmeisenkasten geschaut. Leider habe ich gerade an den Einstellungen der Aussenkamera gedreht, so habe ich kein Bild von ihm. Da der Blaumeisenkasten eh leer ist hab ich ihn flugs in einen Gartenrotschwanzkasten umfunktioniert, fürchte aber, bei meinem Glück dieses Jahr, wird auch er sich nicht mehr blicken lassen... Trotzdem war ich über seinen Anblick hocherfreut, da diese Spezies langsam rar in den heimischen Gefilden wird. VG Steffen
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#32 Mo 25, Apr 2011 / 19:09
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Moin Birgit, der Kasten sieht echt klasse aus! Du hast ein Händchen für Holzarbeiten. Nun hast du ein privates Halbhöhlenheimkino, ich drücke die Daumen, dass sich ganz schnell Mieter finden, die diesen Kasten zu schätzen wissen. Hast du schon ein Probelauf mit der Kamera machen können? "Dein" Amselpärchen scheint sich ja ideal zu ergänzen (zumindest nahrungstechnisch). Erlenzeisige brüten vorzugsweise hoch oben in Nadelbäumen. Ich schätze, es ist recht schwer vom Boden das Nest zu sichten. _______________ Liebe Grüße ... Ines
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#33 Mo 02, Mai 2011 / 13:54
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Hallo Ines, ich warte bereits eine Woche, noch ist nichts Entscheidendes passiert. Heute Morgen gab es bei uns Schneeregen, das ist weder für Pflanzen noch für brütende Vögel ein Wetterchen. Bei den Winterfütterungen hatte ich es mir angewöhnt, die Futtergabe mit ein paar Lockrufen zu kombinieren. Auch wenn ich dem Amselmann, namens Karl-Heinz, die Korinthen gebe, habe ich das so beibehalten. Um nicht sinnlos nur die Spatzen anzulocken, kann ich ihm also gezielt die 5/6 "Pralinen" und auch der kurzsichtigen Blaumeise, die letzte Woche noch das Friesenhaus bewohnte, eine halbe Erdnus geben. Danach machen sie den Abflug. Hab heute mal gekuckt wohin denn K.-H. fliegt - er gab dem Amselmuttchen im Nest etwas ab. Das hat er bisher nicht getan, gewöhnlich müssen die brütenden Amselmütter selbst für ihre Nahrung sorgen.
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#34 Fr 06, Mai 2011 / 15:29
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Moin Birgit, glücklicherweise wird es wettertechnisch ja wieder besser. Einige Pflanzen haben auch hier Frost abbekommen und sehen gar nicht mehr gut aus. Karl-Heinz, ein passender Name. Ich wähle insgeheim auch immer so was in der Art wie Ludwig, Gustav o.ä. :-) Hat sich vielleicht schon Nachwuchs bei den Amseln eingestellt? Ich meine, bei dem Pralinenangebot und der Versorgung durch Karl-Heinz, sollte es doch klappen. Hier sehe ich zur Zeit auch nur hauptsächlich männliche Vögel (soweit dies zu beurteilen ist), es ist wesentlich ruhiger geworden auf dem Balkon. Eine einzige Gimpeldame kommt regelmäßig mit Partner. Da vermute ich mal, ist nichts mit einer Brut, oder sie nimmt sich halt mal längere "Auszeiten". _______________ Liebe Grüße ... Ines
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#35 Sa 07, Mai 2011 / 14:12
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Hallo zusammen, es ist wohl allgemein in diesem Jahr nicht so leicht, eine Vogelbrut von Beginn bis zum erfolgreichen Ausfliegen zu begleiten. Trost unter den Forumianern. Ach Du Schreck, die Amselmutter geht nicht mehr auf das Nest. Mit Fernglas konnte ich sehen, dass nur noch ein Ei drin liegt. Beim Untersuchen des Bodenumfeldes habe ich mindestens die Schalen zweier Eier festgestellt. Ein zweites Amselpaar, bestehend aus "Karl-Theodor" und seiner Frau, macht sich auch in meinem Gärtchen breit. Gegen diese beiden muss sich Karl-Heinz und das bisher brav brütende Amselmuttchen täglich durchsetzen. Letztere sind ganz schön genervt. Schade, also hoffe ich mit Euch auf bessere Zeiten.
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#36 Di 17, Mai 2011 / 10:42
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Hallo zusammen, das Höchste was ich erwarten konnte sah so aus:  Ganz pünktlich kam der Grauschnäpper am 14. Mai aus Afrika das 3. Jahr zu uns zurück. Anfangs große Freude, er begann Halme für ein Nest hereinzutragen, doch dann lief nix mehr nach "Plan"! Ich habe nicht damit gerechnet, dass die beiden Amselpaare so energisch ihr Revier hier verteidigt haben. Drei Tage vermisse ich den Fliegenschnäpper schon, vielleicht kommt er in 365 Tagen wieder.
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